Von der Aufnahme bis zur Fertigstellung geregelt
Blog

Blick ins Trainingszentrum von Fortadio

Die Aufzugsbranche verändert sich schnell. Neue Techniken, Digitalisierung und eine wachsende Nachfrage nach Modernisierung machen Wissensentwicklung wichtiger denn je. Gleichzeitig gibt es einen Mangel an erfahrenen Technikern und spezialisiertes Wissen verschwindet vom Markt. Bei Fortadio glauben wir, dass man Technik nicht nur durch Lesen versteht, sondern vor allem durch praktische Arbeit. Deshalb haben wir ein Trainingszentrum eingerichtet, in dem Monteure buchstäblich mit ihren Händen an der Technik arbeiten.

"Lernen durch Tun"

In unserem Trainingszentrum dreht sich alles um Praxis. Keine Theorie, die von der Realität losgelöst ist, sondern direktes Arbeiten mit Systemen, wie sie auch im Feld vorkommen. Wir haben unter anderem die neueste Steuerung von Kollmorgen, die MPK4D. Außerdem sind mehrere MPK411-Steuerungen aufgestellt, an denen die Teilnehmer selbst Verbindungen herstellen können, zum Beispiel über ihr Telefon. So erleben sie direkt, wie Systeme reagieren und wie man sie steuert. Das entspricht unserer Sicht auf den Markt: Technik muss nicht nur funktionieren, man muss sie auch verstehen und beeinflussen können.

Mit echten Komponenten arbeiten

Um ein realistisches Bild der Praxis zu vermitteln, arbeiten wir mit Komponenten verschiedener Hersteller. Denken Sie an Steuerblöcke von: ALGI, GMV, Bucher Hydraulics (LRV und iValve) und Blain.

Außerdem haben wir einen Testaufzug mit einem Aggregat und Steuerblock von Bucher in Betrieb. Diese Anlage kann von hydraulisch auf Traktion umgeschaltet werden. Im Traktionsmodus läuft der Aufzug mit einem Ziehl-Abegg-Frequenzumrichter, gesteuert von einer Kollmorgen-Steuerung. Solche Aufbauten sorgen dafür, dass Monteure nicht nur einzelne Teile kennenlernen, sondern auch das Zusammenspiel zwischen den Systemen.

Einblick in die Technik

Manche Dinge lernt man erst richtig, wenn man sie sehen kann. Deshalb haben wir zum Beispiel einen offenen Zylinder von Omar aufgebaut. Damit wird direkt sichtbar, wie ein Zylinder aufgebaut ist und wie Bauteile wie der Transportring funktionieren. Außerdem haben wir Simulations­türen mit einer Türsteuerung von Langer & Laumann, sodass Störungen und Einstellungen realistisch nachgebildet werden können.

Störungen simulieren und analysieren

Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit eines Aufzugmonteurs ist die Behebung von Störungen. Deshalb haben wir eine Traktionssimulation mit einem kleinen Traktionsmotor gebaut. Diese ist an eine Kollmorgen-Steuerung und einen Ziehl-Abegg-Frequenzumrichter angeschlossen. Damit können wir Störungen simulieren und analysieren. Monteure lernen nicht nur, was schiefgeht, sondern vor allem, warum und wie man das strukturell löst.

Ausbildung als strategische Wahl

Die Investition in unser Schulungszentrum ist keine einzelne Aktivität. Es ist eine bewusste Entscheidung. Der Markt verlangt nach mehr Wissen, besseren Lösungen und effizienterer Wartung. Gleichzeitig sehen wir, dass Digitalisierung und Daten eine immer größere Rolle im Aufzugsmanagement und der Modernisierung spielen. Durch die praktische Ausbildung der Monteure stellen wir sicher, dass sie:

  • Störungen schneller beheben;
  • Systeme besser verstehen, wie sie zusammenarbeiten;
  • Effizienter arbeiten können;
  • Und mehr Wert für Kunden liefern.

De Fortadio Akademie

Das Trainingszentrum bildet die Grundlage dessen, was wir die Fortadio Akademie nennen. Hier bilden wir nicht nur unsere eigenen Monteure aus, sondern teilen auch Wissen mit Partnern und anderen Fachleuten der Branche.

Bereit für die Zukunft

Die Aufzugsbranche verschiebt sich von reiner Technik hin zu einer Kombination aus Technik, Daten und Erkenntnissen. Wer hier die Kontrolle behalten will, muss weiterlernen. Unser Trainingszentrum ist dabei ein wichtiger Schritt. Keine Theorie aus der Ferne, sondern Praxis, die Sie direkt anwenden können.